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Chefchaouen: Eine Nacht in der blausten Stadt der Welt – Litschiorakel
Marokko Unverhofft kommt oft

Chefchaouen: Eine Nacht in der blausten Stadt der Welt

Juni 1, 2018

Nach der D├Ąmmerung durch die blauen Gassen zu ziehen, war wie ein Ausflug in eine Mystik-Version von Disneyland, ohne Mickey Maus, daf├╝r mit echten Fassaden und T├╝ren hinter denen sich mehr verbarg als leere Kulissen. Ein Haufen Selfie-Asiaten zum Beispiel.

Chefchaouen - Die Stadt mit den zwei H├Ârnern

Mitten im marokkanischen Riff-Gebirge im Norden des Landes liegt auf ca. 660 Metern H├Âhe die m├Ąrchenhafte Stadt Chefchaouen, benannt nach den zwei Bergspitzen, die sich ├╝ber der Stadt erheben. (F├╝r die Klugschei├čer unter uns: Chefchaouen ist Berberisch und hei├čt soviel wie ÔÇ×Schau auf die H├ÂrnerÔÇť) Bis zum Jahr 1920 durften ausschlie├člich Muslime die heilige Stadt betreten - wie gut, dass wir erst knapp 100 Jahre sp├Ąter auf die grandiose Idee gekommen sind diese zauberhafte Provinzhauptstadt zu besuchen.

Als wir am sp├Ąten Nachmittag aus Richtung Volubilis die knapp 40.000 Einwohner Mini-Metropole anfuhren, konnten wir sie schon aus der Ferne erkennen. Blaue D├Ącher leuchteten uns entgegen und an den Aussichtspunkten entlang der R412 tummelten sich die zahlreichen Touristen, die mit ihren Tourguides schon wieder auf dem R├╝ckweg gen Fez waren.┬á Auch wir hielten f├╝r einen kurzen ÔÇ×FernblickÔÇť und waren tats├Ąchlich ├╝berrascht, das bekannte Blau tats├Ąchlich zu sehen. Ich meine, wie oft sieht man tolle Bilder von aufregenden St├Ądten und spektakul├Ąren Sehensw├╝rdigkeiten, die sich am Ende als totaler Fail herausstellen? (Ich m├Âchte gar nicht erst vom BER├ťHMTEN Split-Apple-Rock in Neuseeland anfangen, der es bei tripadvisor auf ganze 4,5 Punkte bringtÔÇŽ)┬á

 

Chefchaouen

 

Je n├Ąher wir der Stadt kamen desto blauer wurde sie. Erst sahen wir blaue T├╝ren, Tore und ab und zu eine lieblos angepinselte Wand. Dann kamen blaue B├Ąnke dazu, liebevollere W├Ąnde und irgendwann ein kleines blaues Tor, das den Weg zur Medina kennzeichnet. Da mussten wir rein. Und somit standen wir vor der grandiosen Frage:

Wo parken? 

Zum Gl├╝ck gestaltete sich die Suche nach einem Pl├Ątzchen mehr als einfach. Wir lie├čen uns einfach die Stra├če hinunter kullern und parkten zielstrebig am Stra├čenrand in einer Schlange Autos. Es dauerte keine 10 Sekunden, da sprang auch schon der obligatorische ÔÇ×Parkplatzw├ĄchterÔÇť aus einer blauen Baracke auf uns zu um uns ein Parkticket zu verkaufen. F├╝r knapp 1,50ÔéČ lie├čen wir unser Auto stehen und trotteten Richtung Medina - immer dem GPS Weg auf unserem Handy hinterher auf der Suche nach unserem Hotel.┬áNach nur wenigen Metern erreichten wir das kleine Bab el-Souk und damit eine neue Welt. Oder wie Aladin es kitschig sagen w├╝rde:

"A whole new world, A new fantastic point of view, No one to tell us no, Or where to go, Or say we're only dreaming"Chefchouen

 

Aber so skurril das auch klingt: Hinter dem kleinen Torbogen verbarg sich tats├Ąchliche eine blaue Wunderwelt, die mit jedem Schritt eindrucksvoller wurde. Was direkt auffiel: Von der Gesch├Ąftigkeit auf der Stra├če war hier nichts mehr zu sp├╝ren. Es war alles relaxt und irgendwie friedlich. Fast wir eine blaue Oase. Nach wenigen hundert Metern sahen wir dann auch schon ein Schild, das uns in eine Gasse den Berg hinauff├╝hrte:┬áDar Meziana.┬á

 

chefchouen dar meziana

 

Auf dem Weg nach oben entdeckten wir noch ein paar Tagestouristen, die sich in unserer Gasse (Unser Hotel. UNSERE Gasse. ;-)) in perfekte Instagram-Posen warfen. Die T├╝r unseres Hotels stand offen (und blieb das auch die ganze Nacht) und wir wurden von unserem Gastgeber mit warmen Worte und der obligatorischen Minz-Tee/Keks-Kombination empfangen. Der erste Eindruck: Wow. Super s├╝├č. (Nicht der Tee. Das Haus.)┬áDer zweite Eindruck: Tolles Zimmer, mit witziger Orient-Dusche, einem opulentem Bett und wahnsinnig sauber. Und: Eine sau gem├╝tliche Dachterrasse mit Fernblick und Versack-Potenzial.

 

Chefchouen

Restaurants & Bars

Da wir mittlerweile wussten, dass zu Zeiten des Ramadans von Sonnenuntergang an eine Stunde kein Essen serviert wird, machten wir uns schnell auf Futtersuche. Schnell wurde klar: Chefchaouen ist eine Touristenhochburg. Zumindest tags├╝ber. Und das zeigte sich in der Restaurantauswahl: Asiatische Speisekarten, Leuchtr├Âhren-Ambiente und Laufkundschaft-Motivatoren wie an der Costa Brava.┬áUnd obwohl man sich eigentlich auf die Internet-Welt verlassen kann, schien Chefchaouen kein kulinarisches Erlebniszentrum zu sein. ­čśë

Was wir suchten:

  • eine Dachterrasse mit toller Aussicht
  • marokkanische K├╝che
  • keine Neon-Beleuchtung
  • Lage in der Medina
  • und gaaaanz vielleicht ein Glas Wein (es sei schon vorab verraten: Das haben wir mal wieder nirgends gefunden ^^)

Nun ja. Trotz Recherche verlie├čen wir uns den netten Hotelbesitzer und starteten unsere Suche nach dem Casa Hassan┬á- eine Unterkunft mit Restaurant. Da es sich in einem Hinterhof versteckte, brauchten wir etwas um den Eingang zu finden und als wir in fanden, drehten wir wieder um. Denn eigentlich wollten wir ja auf einem Dach sitzen. Und nicht in einem dunkeln Haus. Ohne uns irgendeine Bewertung durchzulesen, steuerten wir das Casa Aladin an, konnten wir doch schon vom Marktplatz aus einen freien Platz auf der h├╝bschen Dachterrasse sehen.

 

 

Wir ergatterten tats├Ąchlichen einen Platz mit Aussicht direkt auf den┬áPlace Outa el Hammam und ├╝bersahen dank wundersch├Âner Aussicht auf den Sonnenuntergang ├╝ber der Stadt fast die klebrigen Plastikmen├╝s und die s├╝ffigen Tischdecken. (Die ├╝brigens kein weiteres Problem darstellten, wurden sie doch zackig mit einer Papiertischdecke in Recycling-Qualit├Ąt ├╝berdeckt!)┬áWir entschieden uns f├╝r 85DH ein komplettes Men├╝ zu ordern und sollten es nicht bereuen. F├╝r knapp 8ÔéČ bekamen wir ein gutes Essen (Brot und Oliven als Starteter,leckere Tajine, mittelm├Ą├čige Suppe, gutes Dessert) und ein tolles Ambiente mit Aussicht und Hintergrundmusik. Mit Sicherheit kein kulinarisches Highlight, aber dank Atmosph├Ąre ein sch├Âner Ort um den Tag ausklingen zu lassen.

 

 

Nach Sonnenuntergang wurde es schnell kalt und wir zogen mit unserem Wasser in den pl├╝schigen Innenraum des Restaurants. (Zur Freude der hauseigenen Reste-Katze, die es kaum erwarten konnte, dass wir uns nach Innen verziehen) Dort warteten wir auf unser Dessert und wurden kurze Zeit sp├Ąter mit einer RIESEN Schale Mousse au Chocolate bedacht und als ich nach unserer Reise eine Rezension auf tripadvisor la├č, musste ich schmunzeln. Dort schrieb ein sehr unzufriedener Gast: "Reinfall aus dem Reisef├╝hrer. Der Nachtisch, wir hatten Schokoladen Mousse, war gefroren! Im Mund wurde es dann zu Mousse!"┬á

So unterschiedlich sind Geschm├Ącker. Uns hat die merkw├╝rdige Interpretation n├Ąmlich hervorragend geschmeckt und ehrlich gesagt w├╝ssten wir gerne, wie diese besondere Mousse entstanden ist. ­čśÇ

 

 

Nach ein paar letzten L├Âffeln S├╝├čspeise ├╝berlegten wir uns unsere Suche nach einer Bar fortzusetzen - entschieden uns aber nach kurzer Internetrecherche doch f├╝r einen entspannten Fr├╝h-Schlafen-Abend.

Alkohol-Finde-Tipp

Alkohol gibt es wir immer nicht "auf der Stra├če", es gibt einige versteckte Hinterhofbars, die man nur mit Hilfe von Einheimischen findet, da sie weder Schilder, noch sichtbare Fenster haben. Einige der gr├Â├čeren Hotels (z.B. das Parador) haben klassische Hotelbars - ohne Charme - und das┬áAtlas Riad Chaouen hat sogar einen eigenen kleinen Nachtclub. Wirklich charmant und nett soll die Bar Oum Rabie sein! Sie liegt an der┬áAv Hassan II┬áund bietet neben Drinks wohl auch leckeres Essen in Tappas Form. Hier┬ák├Ânnt ihr euch einen Eindruck verschaffen.

 

 

Der R├╝ckweg zum Hotel war nicht lang, aber dank dunkler Ecken, mystischer Beleuchtung und marokkanischen Gew├Ąndern (die irgendwie immer aussehen, wir aus einem Verschw├Ârungsfilm) doch irgendwie aufregend.

 

Der n├Ąchste Morgen

Die Kurzfassung: Wir haben super geschlafen und wurden bereit zum 8 Uhr fr├╝h mit einem liebevollen marokkanischen Fr├╝hst├╝ck begr├╝├čt. In charmanten Ambiente schl├╝rften wir Saft & Kaffee und st├Ąrkten uns mit allerlei S├╝├čgeb├Ąck & frischem Omelett. Da der Check-Out erst bis 12 Uhr erfolgen musste (wie toll ist das bitte?!) und wir am ersten Tag nur eine kleine Runde durch die Medina gedreht haben, nutzten wir am zweiten Morgen die Zeit vor Ankunft der ersten Touristenbusse um die Altstadt zu erkunden und nat├╝rlich auch ungest├Ârt ein paar Bilder zu schie├čen OHNE andere Menschen.

Stadterkundung

Kaum aus der T├╝r erwartete uns frische Bergluft, eine entspannte Atmosph├Ąre und ein dicker Nebelschleier, der sich ├╝ber die Stadt gelegt hatte. Da unser Hotel bereits mitten in der Medina lag, mussten wir nur noch aus der T├╝r purzeln und konnten direkt mit unserer Erkundungstour starten. Obwohl wir einen ÔÇ×StadtplanÔÇť dabei hatten, stecken wir ihn nach wenigen Metern wieder zur├╝ck in unsere Tasche und lie├čen uns treiben. Zwischen waschblauen W├Ąnden. T├╝rkisfarbenen T├╝ren. Und bunten Blument├Âpfen.

 

Wir lie├čen uns Treiben, bis wir ans Bab el-Ansar kamen, das ├Âstlichste Stadttor. Auf der anderen Seite erwartete uns die Wasserquelle Ras el-Maa, ein Pl├Ątzchen wir aus einem kitschigen M├Ąrchenbuch. Einheimische Frauen wuschen W├Ąsche im Wasserfall, der fr├Âhliche vor sich hin tropfte. Eine Wasserm├╝hle drehte sich im Pl├Ątscher-Takt und Enten watschelten den Weg hinauf in die blauen Gassen. Und ├╝ber allem hing ein dicker Nebenschleier - wie eine bedrohliche Hintergrundmusik.

Ein paar Fotos sp├Ąter tapsten wir zur├╝ck in die blauen Gassen, begleitet von einem jungen Mann, der uns netterweise mit ein bisschen Gras (wahlweise auch Hasch) vesorgen wollte. Wir lehnten ab - was ihn dazu ermunterte seine Dienste als Stadtf├╝hrer anzubieten. Als wir auch dieses ablehnten gingen ihm seine Ideen aus, er lie├č uns davon ziehen und steuerte geradewegs eine Gruppe Asiaten an, die soeben mit dem ersten Early-Bird Ausflugsbus eingetroffen sein mussten.

 

 

Wir lie├čen uns bergab treiben und landeten auf dem Place Outa el Hammam, dem zentralen Platz der Stadt, auf den wir gestern noch hinab geschaut hatten. Im strategisch zentral gelegenem Chinesen-Lokal bildeten sich schon erste Asiaten-Schlangen, die es kaum erwarten konnten das typische marokkanische S├╝├č-Fr├╝hst├╝ck gegen Reis & Suppe zu tauschen. Wir lie├čen uns zwei L├Ąden weiter auf ein Stra├čen-Sofa fallen und h├Ątten dabei fast ein K├Ątzchen ├╝bersehen, dass es sich auf den knallbunten Polstern bequem gemacht hatte und keinerlei Anstalten machte sich davon zu machen. So sa├čen wir zu dritt mit zwei gro├čen Minz-Tees, beobachteten die schnell wachsende Touristendichte & die Einheimischen, denen das Festgelage der letzten Nacht deutlich anzusehen war. ­čÖé

 

Der Wochenmarkt

Als Finale unserer Nacht in der blausten Stadt der Welt hatten wir uns vorgenommen den bekannten Wochenmarkt der Stadt zu besuchen, der immer montags & donnerstags stattfindet. Nur wenige Meter vom zentralen Platz entfernt begann der Trubel. Frauen hockten auf dem blauen Boden und boten frisches Gr├╝nzeugs, Oliven├Âl in Einweggl├Ąsern und diverse andere lokale Spezialit├Ąten (oder eben, was sie so im Garten hatten ^^) an. Je weiter wir aus der Medina drangen, desto enger wurde es. Einheimische, Touristen - alle dr├Ąngten sich durch das farbenpr├Ąchtige Gewirr. Immer wieder maulten Einheimische Touristen an, die mit ihren Digitalkameras und Handys dreist auf sie hielten - ohne zu fragen. Hier sollte man sich zumindest ein zustimmendes Nicken einholen, oder aber dezent aus der H├╝fte fotografieren und durch den Bildausschnitt die Privatsph├Ąre sch├╝tzen. Ich bin ehrlich: Was ist mir das schwergefallen!!! Zu viele Motive. Zu viele Farben. Da geht schon mal der Street-Fotograf in einem durch. ­čśë

Als wir zurück in unser Hotel kamen, war es bereits 11 Uhr und wir beschlossen dem drohendem Regen zu trotzen und unsere Reise ins Riff Gebirge fortzusetzen. Wir packten unsere Sachen, hüpften in unser Auto - gerade rechtzeitig vor der in Bussen heran rollenden Touristen-Menge - und starteten Richtung Akchour.

Chefchaouen

Hinkommen

Die meisten Marokko Urlauber kommen mit einem der zahlreichen Ausflugsbusse nach Chefchaouen und bev├Âlkern mit ihren Digitalkameras, Handys, Tablets und Go-Pros f├╝r wenige Stunden die blauen Gassen der au├čergew├Âhnlichen Stadt. Dabei k├Ânnen sich zu Sto├čzeiten sogar Schlangen bilden - nur um DAS eine Foto zu schie├čen. Auf DER einen Treppe. Mit DER einen Pose. Es ist fast l├Ącherlich. W├╝rde man nicht selber bei dem Spiel auch irgendwie mitspielen. ­čśë Dennoch empfehlen wir euch ganz klar: Bleibt ├╝ber Nacht! Nur so habt ihr die Gassen eine Zeit lang f├╝r euch und k├Ânnt den tollen Sonnenuntergang bestaunen.

Am einfachsten ist das nat├╝rlich mit einem eigenen Mietwagen, aber auch per Bus ist eine Tour super planbar. Chefchaouen erreicht ihr gut mit den marokkanischen Langstreckenbussen ab F├ęs, Tanger oder Tetouan. Wir empfehlen die zwei gro├čen Anbieter Supratours und CTM - klar gibt es auch lokale noch billigere Alternativen, aber wer nicht scharf ist auf das Abenteuer Klapperbus verzichten besser.

 

Dableiben

F├╝r die Erkundung der Stadt mit vielen Teepausen und Foto - & Shopping Stopps reicht locker ein Tag. M├Âchtet ihr die Umgebung erkunden und seid nicht mit einem Mietwagen unterwegs und k├Ânnt mal eben die Unterkunft wechseln, empfehlen wir 2-3 N├Ąchte um die Wanderwege und Sehensw├╝rdigkeiten der Region von┬áChefchouen aus zu erkunden.

 

Schlafen

Wie fast ├╝berall in Marokko gibt es auch in┬áChefchouen eine tolle Auswahl an sehr g├╝nstigen Unterk├╝nften. Da wir es uns "gut gehen" lassen wollten, haben wir uns mit dem Dar Meziana die etwas teurere Variante geg├Ânnt (ca. 70ÔéČ pro Nacht inkl. Fr├╝hst├╝ck) und wurden nicht entt├Ąuscht! Die Lage mitten in der Medina und trotzdem nahe des Stadttors, die wundersch├Âne Dachterrasse und die liebevollen Zimmer: Hier kann man wirklich 1001 Nacht verbringen. ­čÖé F├╝r die Sparf├╝chse unter euch gibt es dort auch eine Economy Zimmer f├╝r ca. 50ÔéČ - das sch├Âne Ambiente bleibt.

Zu unseren Reisedaten ausgebucht war das Riad Gharnata, ebenfalls in der Medina und ebenfalls hervorragende Kritiken! (ca. 45ÔéČ pro Nacht inkl. Fr├╝hst├╝ck) Wer gerne etwas moderner ├╝bernachtet, dem sei das Boutique Hotel┬á La Petite Chefchaouen┬áempfohlen. Uns war es mit seinen ca. 125ÔéČ pro Nacht etwas zu teuer, ist seinen Preis aber auf jeden Fall wert!

Entdecken & Erleben

  • Die Altstadt mit ihren blauen Gassen erkunden und jede Ecke fotografieren
  • Den Wasserfall┬áRas el-Maa besuchen und den Frauen beim W├Ąschewaschen zusehen (35.170964, -5.256475)
  • Am Place Outa El Hammam einen Minz-Tee trinken und dem Treiben zuschauen
  • Den Wochenmarkt entdecken (immer montags & donnerstags)
  • Zur spanischen Moschee wandern (oberhalb der Wasserquelle) und den Sonnenuntergang anschauen┬á(35┬░09'56.5"N 5┬░15'19.4"W)┬á
  • Die zentrale┬áKasbah & die gro├če Moschee bewundern (35┬░10'06.7"N 5┬░15'41.3"W)

 

Chefchaouen-Foto-Challenge

  • typische Touristenposen nachstellen, wenn niemand mehr da ist
  • 30-Door-Challenge: Es wimmelt vor ungew├Âhnlichen T├╝ren! Einfach eine Brennweite ausw├Ąhlen (35mm) und einen Haufen T├╝ren sammeln. Zuhause dann alles zu einer Collage zusammenbauen - super Mitbringsel!
  • Street-Photography OHNE schwarz/wei├č - eine echte Herausforderung f├╝r den typischen Street-Fotografen, hier aber super machbar! Setzt euch aber ein Limit wie z.B. 24 der 36 Bilder - sonst tendiert man dazu ALLES einzufangen und einfach drauf zu halten.
Equiment- & Einstellungstipp:
  • viele GB Speicherplatz
  • 35mm Festbrennweite
  • tags├╝ber bei knalligem Sonnenschein: Polfilter - die hellen W├Ąnde reflektieren!
  • den Wei├čabgleich manuell regeln - so erscheint das blau im richtigen "Licht"

Mehr Infos

Wenn ihr Stadtpl├Ąne und Klugschei├čerinfos sucht, dann schaut einfach einmal auf der offiziellen Seite der Stadt vorbei, die Infos gibt's dort auch auf deutsch. ­čÖé Unser Chefchaouen Tripp fand im Rahmen unseres 5-T├Ągigen Marokko Roadtrips statt und war ohne Kooperation vollkommen selbstgeplant & selbst bezahlt. ­čśë

 

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